Zurzeit Queen Elizabeth I feiert Shakespear immer und immer mehr Erfolge und verschafft sich mit seinen Stücken, die meist die Situation Englands und der Mensch wiederspiegeln, einen Platz auf den Bühnen Englands. Jedoch ist in dieser Zeit fast unbekannt, dass der eigentliche Autor von Shakespears Meisterwerken der Earl of Oxford, Edward de Veere, ist. Dieser ist in den Kreisen der Royals sehr unbeliebt und zugleich auch noch der Erzfeind des Beraters der Queen. Somit ist es ihm untersagt unter seinem Namen Texte zu veröffentlichen. Nur wenige Menschen wissen von dem wahren Autor, der sich den hinter den Stücken Shakespears verbirgt, und dieser muss bald fürchten entdeckt zu werden.
Anonymus
| Kein | Wenig | Mittel | Stark | ||
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Qualität
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| Humor/Unterhaltung |
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| verunglimpfende Sprache |
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Inhalt
Zusammen-
fassung
In seinem neuen Film stellt Roland Emmerich sich der kritischen Frage, ob William Shakespear tatsächlich Autor der Meisterwerke ist, die die Menschen über Generationen fasziniert haben. Hinter Shakespeare verbirgt sich nach dem Film „Anonymus“ der Earl of Oxford, der eigentliche Autor der zahlreichen Sonette und Stücke, die unter dem Namen Shakespear veröffentlich wurden. Denn dem Earl ist es untersagt unter seine eigenen Namen Texte zu veröffentlichen. Der Grund ist einfach, denn der Aristokrat steht nicht gerade gut zu Queen Elizabeth I und hat sich in seiner frühen Jugend ihren Berater zum Fein gemacht. Emmerich erzählt diese Geschichte in vielen Rückblicken, welche biographisch auf das Leben des Earls zurückgehen und gleichzeitig die Situation Englands, der Queen und Shakespears in faszinierenden Bildern darstellt. Es wird deutlich, woher der Earl die Inspiration zu seinen Stücken nimmt, indem immer mehr Bezug zum turbulenten Alltag in England genommen wird. Liebe, Macht, Politik und Intrige spielen dabei keine unbedeutende Rolle. Und somit ist es nicht verwunderlich, dass die wahre Identität des Earls in Gefahr gerät, aufgedeckt zu werden. Dies würde auch keine guten Aussichten für den Schauspieler Shakespear bedeuten, der somit auch ein Interesse daran hat, dass die Täuschung ein Geheimnis bleibt.
Rezension
Anonymus ist wohl einer der besten Filme, die Roland Emmerich produziert hat. Aufwendige Bilder und Szenen spiegeln das Leben zurzeit Queen Elizabeths I in England gut und lebendig wieder, ebenso wie die schauspielerischen Leistungen der Darsteller. Allerdings bietet der Film durch die vielen Zeitsprünge im Leben des Earls of Oxford wenig Transparenz für die eigentliche Geschichte und die Beziehung zwischen der Queen, Edward, dem königlichen Berater William und seinem Sohn. Der Film präsentiert eine spannende Theorie, die die bisherigen Betrachtungen der Meisterwerke der englischen Literatur vollkommen auf den Kopf stellt.