Leonardo Di Caprio ist Dom Cobb, eine Art „Psycho-Söldner“ und Spezialist, wenn es darum geht, in die Köpfe anderer Menschen einzubrechen. Gemeinsam mit seinem technisch bestens ausgerüsteten Team dringt er in die Träume seiner Opfer ein, um dort deren kostbarste Geheimnisse und Ideen zu stehlen. Nun soll er im Auftrag eines japanischen Großindustriellen einen Schritt weiter gehen: Im Kopf des jungen Erben Robert Fischer soll er eine Idee einpflanzen, die dafür sorgen soll, dass dieser den Konzern seines verstorbenen Vaters zerschlägt. Und dieser scheinbar letzte Auftrag für Cobb hat auch für ihn persönlich große Bedeutung: Erst wenn er ihn erledigt hat kann Cobb wieder zu seinen beiden Kindern nach Los Angeles zurückkehren, wo er unter Verdacht steht, etwas mit dem Selbstmord seiner Frau zu tun gehabt zu haben. Ein überaus riskantes Unterfangen beginnt, nicht zuletzt weil Cobb selbst in den Traumwelten immer wieder von Visionen seiner verstorbenen Frau heimgesucht wird, die sich als größtes Hindernis erweisen und den Verdacht nahelegt, Cobb könne das gesamte Abenteuer selbst nur träumen. Gleichzeitig darf er sich aber in Fischers Psyche keine Fehler leisten, da dies für alle Beteiligten fatale Folgen haben könnte.
Inception
| Kein | Wenig | Mittel | Stark | ||
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| Anspruch |
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Qualität
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| Humor/Unterhaltung |
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| Familienfreundlichkeit |
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| verunglimpfende Sprache |
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| Action/Gewalt |
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| Erotik (Sex/Nacktszenen) |
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Inhalt
Zusammen-
fassung
Man muss dem Plot aufmerksam folgen, um im intellektuellen Irrgarten von „Inception“ nicht den Durchblick zu verlieren. Denn schon von der ersten Szene an kann man sich nie sicher sein, wo man sich gerade befindet. In der Realität? In einem Traum? Oder gar in einem Traum innerhalb eines Traumes? Trotzdem ist „Inception“ ein kluger und gleichzeitig bewegender Actionfilm mit einer interessanten und herausfordernden Geschichte geworden. Leonardo Di Caprio meistert seine Rolle als komplex angelegte Hauptfigur spielend und auch Marion Cottilard überzeugt als Cobbs verstorbene Ehefrau. Gerade das Zusammenspiel dieser beiden gibt dem Film bei aller technischen Brillanz und intelligentem Plot eine authentische emotionale Note.
Rezension
Nolans Traumwelten sind bildgewaltig – trotzdem war Nolans Motto: So viel Computertechnik wie nötig, so viel "Handgemachtes" wie möglich. Allerdings sind manche Sequenzen in ihrer technischen Ausgereiftheit nahezu visionär. Allein die Szene, in der Cobb und sein Team durch ein Paris schweben, in dem sie alle Gesetze der Physik außer Kraft setzen können, ist in der Kinogeschichte in dieser Form bisher einzigartig.
Wer Spaß an tiefgründigen und zum Teil auch komplizierten Geschichten, Strukturen und Beziehungen hat wird zweifelsohne an „Inception“ Gefallen finden. Der Film ist aber gerade aufgrund seines doch eher vielschichtigen Plots sicherlich eher für etwas ältere Zuschauer geeignet, auch wenn die Altersfreigabe bei 12 liegt.
Wer Spaß an tiefgründigen und zum Teil auch komplizierten Geschichten, Strukturen und Beziehungen hat wird zweifelsohne an „Inception“ Gefallen finden. Der Film ist aber gerade aufgrund seines doch eher vielschichtigen Plots sicherlich eher für etwas ältere Zuschauer geeignet, auch wenn die Altersfreigabe bei 12 liegt.