Nachdem Milliardär Tony Stark seine Identität als „Iron Man“ am Ende des ersten Teils bereits enthüllt hat, steht der smarte Sonnyboy zum Beginn der Fortsetzung nicht nur im Mittelpunkt der Medien. Auch seine Regierung hat ein Auge auf ihn geworfen – allerdings verlangt sie von Stark, dass er die Technologie der „Iron Man“ Rüstung dem Militär zur Verfügung stellen soll und zu diesem Zweck das Geheimnis seiner technischen Grundlagen preiszugeben hat.
Tony Stark denkt nicht im Traum daran, dieser Forderung nachzukommen. Das ruft seinen ambitionierten Konkurrenten Hammer auf den Plan, der ganz groß ins Waffengeschäft einsteigen will. Hammer engagiert einen alten Widersacher von Starks Vater, den Russen Ivan Vanko oder auch „Whiplash“. Dessen Vater war einst mit Starks Vater maßgeblich an der Entwicklung der „Iron Man“ Technologie beteiligt. Doch statt den Erfolg mit ihm zu teilen, wurde Vanko von Starks Vater wieder nach Moskau zurück geschickt, wo er alt, verarmt und gebrochen verstarb. Nun sinnt sein Sohn auf Rache. Er verbündet sich mit Hammer und soll eine Rüstung entwickeln, die Starks noch übertrifft, denn Vanko hat offensichtlich auch einiges an technologischen Geheimnissen von seinem Vater geerbt. Und neben der Herausforderung und der Gefährdung des Weltfriedens durch seine Gegner hat „Iron Man“ noch ein ganz anderes Problem: Die Strahlung seines künstlichen Herzens scheint ihn langsam aber sicher zu vergiften… Da wäre es Zeit, die Beziehung zu seiner Assistentin Pepper Potts zu klären. Allerdings tritt plötzlich die atemberaubenden Schönheit Natalie Rushman aus der Rechtsabteilung von Stark Industries auf den Plan, die ihrerseits auch ein paar Überraschungen im Gepäck hat.
Iron Man 2
| Kein | Wenig | Mittel | Stark | ||
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Qualität
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| Humor/Unterhaltung |
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| verunglimpfende Sprache |
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| Action/Gewalt |
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| Erotik (Sex/Nacktszenen) |
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Inhalt
Zusammen-
fassung
Robert Downey Jr. ist als exzentrischer Superheld im Ganzkörperpanzer zurück, und an ihm hängt auch der ganze Film. Sobald er auftritt, beherrscht er die Szene und die Aufmerksamkeit. Er spielt den selbstverliebten Superhelden urkomisch und bügelt das unfehlbare Image gekonnt gegen den Strich. Mit Don Cheadle, Scarlett Johansson, Mickey Rourke, Sam Rockwell und Samuel L. Jackson steht ihm ein ganzes Staraufgebot zur Seite, was aber nicht unbedingt über die leichten Schwächen im Skript hinweg täuschen kann. Insgesamt ist „Iron Man 2“ auch etwas dunkler und scharfkantiger angelegt als der erste Teil. Er liefert solide Action, gute Spezialeffekte und viel Ironie ab, doch wie oft bei Fortsetzungen fehlt dem zweiten Teil ein wenig die Frische. Zum Teil wirkt er manchmal auch ein bisschen überladen mit potentiellen Handlungssträngen für weitere Fortsetzungen, was den geradlinigen Fluss der eigentlichen Story etwas hemmt.
Rezension
Insgesamt ist „Iron Man 2“ zwar keine wirkliche Überraschung und Innovation, aber unterhaltsames Popcorn-Kino ist es aber allemal. Mit der Altersfreigabe von 12 Jahren – die aufgrund der Actionsequenzen sowie auch sexuellen Anzüglichkeiten durchaus berechtigt ist – kann man sich einen actionreichen Familiennachmittag machen.