Meryl Streep ist Julia Childs, jene Amerikanerin, die als erste Frau an der berühmten Pariser Cordon Bleu Cooking School die hohe Kunst der französischen Küche erlernt hat. Basierend auf Julia Childs Autobiographie „My Life in France“ folgen wir Julia ins Paris des Jahres 1949, wo ihr Mann als Diplomat für die amerikanische Regierung tätig ist. Doch Julia erfüllen die typischen „Hausfrauen-Hobbies“ nicht. Sie sucht mehr, und entdeckt ihre Leidenschaft für’s Kochen. Sie beschließt, die amerikanische Küche zu revolutionieren, indem sie ein Kochbuch mit 524 leicht nachkochbaren Rezepten der französischen Küche verfasst. Das Buch mit dem Titel “Mastering the Art of French Cooking“ wird ein Bestseller und der Grundstein für ein völlig neues Bewusstsein zum Kochen, Essen und Genießen in Amerika.
Über 40 Jahre später beschließt die junge Sachbearbeiterin Julie Powell aus New York inmitten einer Lebenskrise alle Rezepte dieses Buchklassikers innerhalb eines Jahres nach zu kochen, und über ihre Erfahrungen in einem blog zu berichten – zur großen Freude einer zunehmend wachsenden Fangemeinde im Cyberspace. Während Julia Child sich noch mit Vorurteilen gegenüber weiblichen Spitzenköchen auseinandersetzen mußte, hat Julie Powell eher Probleme, sich mit der Kochkunst selbst herumzuschlagen. Dass sie diese Herausforderung gemeistert hat, beweist nicht nur dieser Film sowie das Buch, auf dem er basiert und von er Film seinen Namen bezieht, „Julia & Julie“. Auch der Originalblog steht noch online und liest sich äußerst amüsant, sofern man die Leidenschaft für’s Kochen und gutes Essen teilt.
Julia & Julie
| Kein | Wenig | Mittel | Stark | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Anspruch |
|
|
|
|
Qualität
|
| Humor/Unterhaltung |
|
|
|
|
|
| Familienfreundlichkeit |
|
|
|
|
|
| verunglimpfende Sprache |
|
|
|
|
|
| Action/Gewalt |
|
|
|
|
|
| Erotik (Sex/Nacktszenen) |
|
|
|
|
|
Inhalt
Zusammen-
fassung
Eine wunderbare Meryl Streep als Julia Child und der Shooting-Star des amerikanischen Kinos, Amy Adams (dem deutschen Publikum bekannt aus „Verwünscht“, „Der Krieg des Charlie Wilson“ oder „Nachts im Museum 2“) als Julie Powell spielen beide Frauen mit einer Warmherzigkeit und Leidenschaft, die nicht nur die Freude am Kochen, sondern auch die Freude am Leben und am Genießen spürbar macht. Ein Film für die Sinne – man wünschte sich, im Kino würden Häppchen gereicht!
Rezension
Regisseurin Norah Ephron hat ein Händchen für Filme die ins Herz zielen. Mit „Schlaflos in Seattle“ und „E-Mail für dich“ hat sie bereits zwei weltweit erfolgreiche Filme vorgelegt. Jetzt wagt sie mit „Julia & Julie“ den Schritt in die Verfilmung zweier Autobiographien, die sie auf großartige Weise miteinander verwebt.