Mamma Mia!
| Kein | Wenig | Mittel | Stark | ||
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| Anspruch |
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Qualität
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| Humor/Unterhaltung |
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| Familienfreundlichkeit |
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| verunglimpfende Sprache |
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| Action/Gewalt |
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| Erotik (Sex/Nacktszenen) |
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Inhalt
Stark von der Hippie-Romantik geprägte Weltsicht mit ausgeprägten feministischen Zügen. Ein Mädchen sucht ihren Vater unter drei potentiellen Kandidaten, da ihre Mutter wechselnd mit allen drei Männern geschlafen hat, als sie schwanger wurde. Zusätzlich homosexuelle Elemente, Männer die sich küssen und heiraten wollen; Referenz zu einer griechischen Gottheit. Drei Obszönitäten sowie 20 vulgäre Ausdrücke (2 davon explizit); keine ernsthafte Gewalt; die Frauen sprechen permanent über Sex, und auch einige Männer, die an der Hochzeitsgesellschaft teilnehmen, greifen das Thema in geringerem Umfang auf; während eines Liedes tut eine der Frauen so, als ob sie sich einen Phallus zwischen die Beine steckt; eine Frau verletzt sich, als sie ein Geländer herunterrutscht; ein junger Afro-Amerikaner möchte eine Beziehung mit einer älteren Frau anfangen, die sexuell anzüglich auf ihn reagiert; einer der Charaktere stellt sich als homosexuell heraus; 2 Männer küssen sich; einige männliche Nacktszenen (Unterteil von hinten, Oberkörper) sowie tief ausgeschnittene Frauenkleidung; viel Alkoholgebrauch, bis hin zum Alkoholrausch; Anspielungen auf Drogenkonsum; Lügen; Betrug
Zusammen-
fassung
MAMA MIA! ist die Filmversion des gleichnamigen Broadway Hit-Musicals, das sich um die junge Sophie dreht, die vor ihrer anstehenden Hochzeit die Identität ihres Vaters herausfinden will. Sophie erfährt, dass ihre Mutter Donna gleich zu drei Männern, Bill, Sam und Harry eine Beziehung hatte, die nun alle potentiell als Vater in Frage kommen. Sophie lädt ohne Donnas Wissen alle drei zur Hochzeitsfeier ein. Viele Musical-Einlagen beschreiben die Handlungsstränge und Emotionen, die letztendlich zur Hochzeitsfeier führen. Obwohl man den Spaß an diesem mittelmäßigen Film nicht vermiesen möchte endet er nicht auf einer christlich geprägten sondern auf einer romantischen Note.
Obwohl der Film viel zu wünschen übrig lässt, besticht Amanda Seyfried durch ihre Singstimme. Allerdings steht der Film auf einer unmoralischen Grundlage und ist durchsetzt mit Gesprächen über Sex und vulgären sexuellen Anspielungen der Charaktere. Es ist sehr schwer, ein Bühnenmusical erfolgreich als Kinofilm umzusetzen, und in diesem Fall war der Versuch nicht erfolgreich. Selbst wenn die Filmemacher einen besseren Job gemacht hätten, hätten sie zusätzlich einen wesentlich stärkeren moralischen Kompass gebraucht, um eine Version zu finden, die den medien-bewußten Zuschauer anspricht.
Obwohl der Film viel zu wünschen übrig lässt, besticht Amanda Seyfried durch ihre Singstimme. Allerdings steht der Film auf einer unmoralischen Grundlage und ist durchsetzt mit Gesprächen über Sex und vulgären sexuellen Anspielungen der Charaktere. Es ist sehr schwer, ein Bühnenmusical erfolgreich als Kinofilm umzusetzen, und in diesem Fall war der Versuch nicht erfolgreich. Selbst wenn die Filmemacher einen besseren Job gemacht hätten, hätten sie zusätzlich einen wesentlich stärkeren moralischen Kompass gebraucht, um eine Version zu finden, die den medien-bewußten Zuschauer anspricht.
Rezension
MAMA MIA! ist die Filmversion des gleichnamigen Broadway Hit-Musicals. Allerdings lässt die Filmadaption einiges zu wünschen übrig. Sie scheint wie eine Bühnenversion, die einfach nur an verschiedenen Drehorten in Griechenland aufgenommen wurde, ohne Dynamik, und kann nicht mit den großartigen Musical-Verfilmungen vergangener Zeiten mithalten.
Viele Zuschauer werden aufgrund des Musicals mit der Geschichte vertraut sein: Die junge Sophie (die einzige Schauspielerin in diesem Film, die eine schöne Singstimme besitzt) will auf der griechischen Insel, auf der sie gemeinsam mit ihrer Mutter ein Hotel betreibt, ihren Freund Sky heiraten. Sophie weiß allerdings nicht, wer ihr Vater ist. In einer Sequenz singt sie davon, wie sie das Tagebuch ihrer Mutter gefunden hat in dem diese ihre Beziehungen zu Bill, Sam und Harry beschreibt. Vom Zeitrahmen her kommen alle drei Männer potentiell als Sophies Vater in Frage.
In einem Rückblick sieht man Bill, Sam und Harry als Hippies, genauso wie Sophies Mutter Donna, die ebenfalls zur Hippieszene gehörte. Donna blieb auf der griechischen Insel um Sophie dort alleine großzuziehen, nachdem sie von ihrer Mutter aufgrund der Schwangerschaft verstoßen wurde.
Sophie lädt die drei Männer ohne das Wissen ihrer Mutter zur Hochzeit ein. Als die drei unerwartet auftauchen, ist Donna entsetzt und die Situation ist ihr extrem peinlich. Der Bräutigam Sky wird wütend weil er glaubt, die ganze Hochzeit sei eigentlich nur ein Vorwand für Sophie endlich ihren Vater zu finden.
Viele Musical-Einlagen beschreiben die Handlungsstränge und Emotionen, die letztendlich zur Hochzeitsfeier führen. Obwohl man den Spaß an diesem mittelmäßigen Film nicht vermiesen möchte, endet er nicht auf einer christlich geprägten sondern auf einer romantischen Note.
MAMA MIA! ist ein Film von alternden Hippies für alternde Hippies. So wird es sogar im Film selber ausgedrückt. Donnas zwei Freundinnen reden ständig über ihre Jugend als sie gerade 17, unabhängig und sexuell befreit waren. Es gibt einen Hoffnungsmoment, das so etwas wie Gewissen, Moral und Anständigkeit doch noch zum Zuge kommen, nämlich als Donna sich gezwungen sieht sich mit ihren 3 Ex-Liebhabern auseinandersetzen zu müssen. Einer von ihnen stellt sich als Homosexueller heraus, einer als unverheirateter Abenteurer und der dritte, Sam (gespielt von Pierce Brosnan), hat eine gescheiterte Ehe hinter sich. Anstatt der moralischen Verpflichtung nachzukommen, Sophies wirklichen Vater zu ermitteln und Donna die Chance zu geben, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzten, einigen sich alle drei Männer darauf, gemeinsam die Vaterrolle für Sophie zu übernehmen.
Der Film bietet aber auch ein paar positive Elemente: Amanda Seyfried (Sophie) hat eine wunderschöne Singstimme. Einige der Musiknummern sind schön anzusehen, viele jedoch zu laut, krass und manchmal sogar unerträglich. Meryl Streep sticht allerdings mit ihrer Interpretation des Songs „The Winner takes it all“ heraus, obwohl es sich dabei um eine eher broadway-artige Version handelt, die bei jüngeren Zuschauern vermutlich nicht so gut ankommen dürfte.
In MAM MIA! dreht sich viel um offensichtlichen und implizierten Sex, sowohl in der Handlung als auch in den Gesprächen. In einem besonders sexuell anzüglichen Song gibt es eine Szene, in der ein junger Farbiger einer älteren Frau Avancen macht, die dann so tut, als ob sie ihn sexuell befriedigen würde. Von diesen Szenen, die sich eher ‚unter der Gürtellinie’ befinden, gibt es insgesamt mehrere im Film.
Auf der griechischen Insel, auf der die Geschichte spielt, befindet sich angeblich der Brunnen der griechischen Göttin Aphrodite. Während der Geschichte wird dieser Brunnen entdeckt und explodiert in der Mitte eines Hofes. So definiert die die griechische Liebesgöttin immer wieder die Handlung.
Die meisten Musiknummern sind zu schrill, als das man sie genießen könnte. Viele der Darsteller sind absichtlich unattraktiv und eher abstoßend.
Die Kameraführung ist sehr schön, allerdings lassen die Tanzszenen viel zu wünschen übrig, und erinnert eher an die Sex-Komödie LOVE GURU.
Es ist sehr schwer, ein Bühnenmusical erfolgreich als Kinofilm umzusetzen. Da das Musical so erfolgreich, die Kino-Adaption aber so schrill ausgefallen ist, stellt sich die Frage, ob die Regisseurin sich nicht mehr Zeit hätte nehmen sollen, um den Stoff effektiver von dem einen ins andere Medium umzusetzen. Und selbst wenn sie sich die Zeit genommen hätte, hätten sie zusätzlich einen wesentlich stärkeren moralischen Kompass gebraucht, um eine Version zu finden, die den medien-bewußten Zuschauer anspricht.
Viele Zuschauer werden aufgrund des Musicals mit der Geschichte vertraut sein: Die junge Sophie (die einzige Schauspielerin in diesem Film, die eine schöne Singstimme besitzt) will auf der griechischen Insel, auf der sie gemeinsam mit ihrer Mutter ein Hotel betreibt, ihren Freund Sky heiraten. Sophie weiß allerdings nicht, wer ihr Vater ist. In einer Sequenz singt sie davon, wie sie das Tagebuch ihrer Mutter gefunden hat in dem diese ihre Beziehungen zu Bill, Sam und Harry beschreibt. Vom Zeitrahmen her kommen alle drei Männer potentiell als Sophies Vater in Frage.
In einem Rückblick sieht man Bill, Sam und Harry als Hippies, genauso wie Sophies Mutter Donna, die ebenfalls zur Hippieszene gehörte. Donna blieb auf der griechischen Insel um Sophie dort alleine großzuziehen, nachdem sie von ihrer Mutter aufgrund der Schwangerschaft verstoßen wurde.
Sophie lädt die drei Männer ohne das Wissen ihrer Mutter zur Hochzeit ein. Als die drei unerwartet auftauchen, ist Donna entsetzt und die Situation ist ihr extrem peinlich. Der Bräutigam Sky wird wütend weil er glaubt, die ganze Hochzeit sei eigentlich nur ein Vorwand für Sophie endlich ihren Vater zu finden.
Viele Musical-Einlagen beschreiben die Handlungsstränge und Emotionen, die letztendlich zur Hochzeitsfeier führen. Obwohl man den Spaß an diesem mittelmäßigen Film nicht vermiesen möchte, endet er nicht auf einer christlich geprägten sondern auf einer romantischen Note.
MAMA MIA! ist ein Film von alternden Hippies für alternde Hippies. So wird es sogar im Film selber ausgedrückt. Donnas zwei Freundinnen reden ständig über ihre Jugend als sie gerade 17, unabhängig und sexuell befreit waren. Es gibt einen Hoffnungsmoment, das so etwas wie Gewissen, Moral und Anständigkeit doch noch zum Zuge kommen, nämlich als Donna sich gezwungen sieht sich mit ihren 3 Ex-Liebhabern auseinandersetzen zu müssen. Einer von ihnen stellt sich als Homosexueller heraus, einer als unverheirateter Abenteurer und der dritte, Sam (gespielt von Pierce Brosnan), hat eine gescheiterte Ehe hinter sich. Anstatt der moralischen Verpflichtung nachzukommen, Sophies wirklichen Vater zu ermitteln und Donna die Chance zu geben, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzten, einigen sich alle drei Männer darauf, gemeinsam die Vaterrolle für Sophie zu übernehmen.
Der Film bietet aber auch ein paar positive Elemente: Amanda Seyfried (Sophie) hat eine wunderschöne Singstimme. Einige der Musiknummern sind schön anzusehen, viele jedoch zu laut, krass und manchmal sogar unerträglich. Meryl Streep sticht allerdings mit ihrer Interpretation des Songs „The Winner takes it all“ heraus, obwohl es sich dabei um eine eher broadway-artige Version handelt, die bei jüngeren Zuschauern vermutlich nicht so gut ankommen dürfte.
In MAM MIA! dreht sich viel um offensichtlichen und implizierten Sex, sowohl in der Handlung als auch in den Gesprächen. In einem besonders sexuell anzüglichen Song gibt es eine Szene, in der ein junger Farbiger einer älteren Frau Avancen macht, die dann so tut, als ob sie ihn sexuell befriedigen würde. Von diesen Szenen, die sich eher ‚unter der Gürtellinie’ befinden, gibt es insgesamt mehrere im Film.
Auf der griechischen Insel, auf der die Geschichte spielt, befindet sich angeblich der Brunnen der griechischen Göttin Aphrodite. Während der Geschichte wird dieser Brunnen entdeckt und explodiert in der Mitte eines Hofes. So definiert die die griechische Liebesgöttin immer wieder die Handlung.
Die meisten Musiknummern sind zu schrill, als das man sie genießen könnte. Viele der Darsteller sind absichtlich unattraktiv und eher abstoßend.
Die Kameraführung ist sehr schön, allerdings lassen die Tanzszenen viel zu wünschen übrig, und erinnert eher an die Sex-Komödie LOVE GURU.
Es ist sehr schwer, ein Bühnenmusical erfolgreich als Kinofilm umzusetzen. Da das Musical so erfolgreich, die Kino-Adaption aber so schrill ausgefallen ist, stellt sich die Frage, ob die Regisseurin sich nicht mehr Zeit hätte nehmen sollen, um den Stoff effektiver von dem einen ins andere Medium umzusetzen. Und selbst wenn sie sich die Zeit genommen hätte, hätten sie zusätzlich einen wesentlich stärkeren moralischen Kompass gebraucht, um eine Version zu finden, die den medien-bewußten Zuschauer anspricht.