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Prinz Kaspian und der Löwe von Narnia

Kein Wenig Mittel Stark
Anspruch

Qualität

Humor/Unterhaltung
Familienfreundlichkeit
verunglimpfende Sprache

Inhalt

+3
Action/Gewalt
Erotik (Sex/Nacktszenen)

Inhalt

Wieder ist es Aslan der Löwe, der zur entscheidenden Figur wird. Die
Analogie zu Jesus Christus ist unverkennbar. Im ersten Teil rettete er
Narnia durch seinen Tod. Durch seine Auferstehung brachte er den
endgültigen Beweis seiner Herrschaft, auch über den Tod. In Narnia
wurde Aslan nun 1000 Jahre nicht mehr gesehen. Die Kinder sind
diejenigen, die begreifen, dass nur Aslan den wirklichen Sieg in der
Schlacht um Narnia bringen kann. Vor allem Lucy, die jüngste, weist die
anderen immer wieder darauf hin, dass er die Antwort ist. Die anderen
Kinder schenken ihr erst allmählich Glauben. Lucy sagt: „Ihr redet wie
die Erwachsenen“. Sie müssen lernen, dass es erst besser wird, als sie
ihre Hoffnung ganz auf ihn setzen. Prinz Kaspian ist so verzweifelt,
dass er versucht einen Bund mit der bösen Hexe Jadis einzugehen. Sie
flüstert den Menschenkindern ein: „Ihr wisst, dass ihr ohne meine Hilfe
nichts tun könnt“. Erst Aslan kann die Schlacht entscheiden. Durch
einen Hauch aus seinem Mund spült das Flusswasser die Armee der Bösen
hinweg. Das erinnert stark an die Teilung des Roten Meers, durch das
Gott die Israeliten vor den Ägyptern rettet. Auf der anderen Seite des
Flusses errichtet Aslan sein Friedensreich. Der Mäuserich „Fitzeflink“
wird auf einer Bahre zu Aslan gebracht und geheilt wie der Lahme im
Markus' Evangelium. Alle huldigen dem Herrscher Narnias. Schließlich
müssen die Kinder wieder zurück in die Welt aus der sie kamen. Aslan
sagt ihnen, sie sollten die Dinge die sie in Narnia gelernt haben, in
London anwenden. Die Kinder stehen also wieder an der Londoner 'Tube'
und haben ihre Kämpfe im Alltag. Schulranzen und der Umgang mit
nervenden Mitschülern statt Kampf mit den Telmarern heißen die neuen
Herausforderungen. Aber das, was sie in Narnia erlebt haben, gibt ihnen
Mut auch diesen Kampf zu kämpfen. Sie wissen, dass Narnia und der
Friedefürst Aslan real sind. Das gibt ihnen Kraft und Mut.

Zusammen-
fassung


Die Parallelen zum Christentum sind auch in der zweiten Folge
unübersehbar. Auch wenn im Film direkt keine Verbindung hergestellt
wird, die Grundüberzeugungen des christlichen Glaubens springen
geradezu ins Auge. Seit der letzten Folgen sind in Narnia 1.300 Jahre
vergangen.  „Der Film ist wahrscheinlich ein wenig düsterer und härter als der letzte Film. Zum Teil liegt das daran, dass die Kinder älter geworden sind, was die Geschichte automatisch älter werden ließ“ sagt Andrew Adamson, Regisseur des Films und Sohn von christlichen Missionaren. Es gibt eine große Schlacht zwischen Telmarern und den Geschöpfen Narnias, die ähnlich spektakulär ist wie die großen Schlachten in „Herr der Ringe“.

Rezension

Bald hat das Warten vieler Fantasy-Fans ein Ende und die zweite Folge
der „Chroniken von Narnia“ wird in den deutschen Kinos Premiere haben.
Was bei dem ganzen Spektakel im Vorfeld des Kinostarts ein wenig unter
geht, ist wer Autor C.S. Lewis eigentlich war. Lewis war einer der
bedeutendsten christlichen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein Buch
„Pardon, ich bin Christ“ ist auch in Deutschland zu einem Klassiker
geworden. Der ehemalige Skeptiker bringt dabei Argumente auf, die schon
viele Atheisten ins ernsthafte Grübeln gebracht haben. Auch, dass der
Chef der Produktionsfirma „Walden Media“, Phil Anschutz, Christ ist,
wird kaum oder wenn, dann eher negativ bewertet.

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Film Details

KINO

Veröffentlichungsdatum: 31.07.2008
Schauspieler:
Genre: Abenteuer
Altersfreigabe: ab 12
Laufzeit: 144 Minuten

Studio: Walt Disney Pictures/Walt Disney Company
Regie: Andrew Adamson
Ausführender Produzent: Mark Johnson, Philip Steuer, Andrew Adamson
Drehbuch: Andrew Adamson, Christopher Markus, Stephen McFeely
Originaltitel: The Chronicles of Narnia: Prince Caspian

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