König Richard plündert sich auf seinem Heimweg von den Kreuzzügen durch Frankreich. Doch die Belagerung eines Schlosses wird ihm zum Verhängnis, als er von einem Pfeil getroffen sirbt. Die Ritter des Königs sollen nun die Krone des Verstorbenen nach London bringen, doch sie geraten in einen Hinterhalt. Robin und seine Männer, selbst auf dem Rückweg, werden Zeugen des Geschehens. Im Sterben vertraut der Hüter der Krone, Sir Robert Loxley, Robin sein Schwert an und nimmt ihm das Versprechen ab, es zu Loxleys Vater nach Nottingham zurück bringen. Als Robin nach England zurück kehrt ist er entsetzt: Die Bauern hungern, während der Hof von König John im Überfluss lebt. Robins Gerechtigkeitssinns stößt sich zunehemnd an dem, was er sieht, und auch in Nottingham ist die Lage nicht besser. Doch dort angekommen, hat der alte Sir Loxley einen Plan: Robin soll sich als sein vor vielen Jahren ausgezogener und nun zurückgekehrter Sohn ausgeben und als der Mann seiner Schwiegertochter Marion. Die kann sich nur langsam an den neuen Gemahl gewöhnen.
Zwar wendet Robin durch den Diebstahl von Saatgut eine Hungersnot ab, aber die Lage verschlechtert sich weiter. Als König John von dem zwielichtigen Berater Godfrey in einen Hinterhalt gelockt wird, droht den Engländern eine Invasion aus Frankreich. Robin gelingt es, trotz aller Differennzen, die Fürsten unter dem König zu vereinen – unter einer Bedingung: Die Freiheit des Volkes...
Robin Hood
| Kein | Wenig | Mittel | Stark | ||
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Qualität
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| Humor/Unterhaltung |
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| Erotik (Sex/Nacktszenen) |
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Inhalt
Zusammen-
fassung
Russel Crowe verleiht hier der Rolle des Robin viel Bodenständigkeit. Er ist ein athletische Kämpfer, ein ernsthafter, zupackender Kerl, der für seine Ideale nicht lange redet, sondern kämpft - und das überzeugt. Auch Cate Blanchett in der Rolle der Marion, die seit 10 Jahren ohne Mann Haus und Hof zusammenhält, wirkt authentisch ebenso wie die sich aus der opportunistischen Zweckverbindung in eine Liebesgeschichte wandelnde Beziehung der Beiden.
Insgesamt ist der Cast gut besetzt, auch in den Nebenrollen, wie z.B. Matthew MacFaydden als Sherrif von Nottingham, der hier nur einen minimalen Anteil am Film hat.
Insgesamt ist der Cast gut besetzt, auch in den Nebenrollen, wie z.B. Matthew MacFaydden als Sherrif von Nottingham, der hier nur einen minimalen Anteil am Film hat.
Rezension
Der Film spart nicht mit Gewalt. Die verschiedenen Schlachtszenen sind monumental und eindrücklich. Trotzdem ‚suhlt’ der Regiesseur nicht, ähnlich wie Peter Jackson beim Herrn der Ringe, in überflüssige Blutbädern. Die Altersangabe ab 12 ist aber auf jeden Fall berechtigt. Und wer das Verspielte und entspannt Abenteuerliche früherer Verfilmungen erwartet, muss umdenken. Scott entzaubert den Mythos mit Realismus, zum Beispiel wenn die Landung an Englands Südküste wie die Landung der Alliierten in der Normandie inszeniert wird, und so liefert er am Ende eine ausgewogenen Mischung aus neuen Ideen und Altbekanntem.