Die lebensfrohe Kassie ist mit ihren 40 Jahre immer noch Single. Doch sie wünscht sich nicht nur einen Mann. Ihr größter Wunsch ist ein Kind. Da sie keinen passenden Partner findet, muss es hat ohne gehen – mit einer Samenspende. Doch Kassie ahnt nicht, dass ihr langjähriger Bekannter Wally schon seit Jahren in sie verliebt ist. Als sie mehrere Jahre später wieder aufeinander treffen, sieht Kassies Sohn gar nicht so wie der damalige Samenspender aus, er hat vielmehr Ähnlichkeiten mit Wally.
Umständlich verliebt
| Kein | Wenig | Mittel | Stark | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Anspruch |
|
|
|
|
Qualität
|
| Humor/Unterhaltung |
|
|
|
|
|
| Familienfreundlichkeit |
|
|
|
|
|
| verunglimpfende Sprache |
|
|
|
|
|
| Action/Gewalt |
|
|
|
|
|
| Erotik (Sex/Nacktszenen) |
|
|
|
|
|
Inhalt
Zusammen-
fassung
Es erinnert doch irgendwie an die US-Serie Friends, wenn, Jennifer Aniston in der Rolle von Kassie ihr Single-Dasein mit ihren Freuden lebt. Einer dieser Freunde ist der Aktienhändler Wally. Doch der ist leider viel zu schüchtern, und so schafft er es nicht, ihr seine jahrelange Liebe zu gestehen. Eines Tages erzählt ihr Kassie, dass sie ein Kind möchte und sich dafür einen Samenspender gesucht hat. Der Grund ist aus ihrer Sicht einfach, denn die biologische Uhr tickt und sie möchte nicht mehr länger auf den Traummann warten, um dann endlich ihren Kindertraum erfüllt zu bekommen. Und diesen Samenspender, einen blonden gutgebauten Klischeetypen, stellt Kassie dann auf ihrer Baby-Party auch ihren Freunden vor. Und dann hinterlässt er als „Dienstleister“ seinen Samen in einem Tiegel im Bad und verschwindet. Was keiner ahnt, muss natürlich passieren. Wally vertauscht den Samen mit seinem eigenen und so trägt Kassie sein Kind aus und zeiht weg. Sieben lange Jahre später kehrt Kassie mit ihrem Sohn Sebastian nach New York zurück. Dort trifft sie auch wieder auf Wally, der ihm mehr als ähnlich sieht.
Rezension
Umständlich verliebt ist eine Komödie, die leider auf einer tragischen und zugleich komischen Geschichte basiert. Das Thema „Kinderwunsch“ stellt sich für viele Menschen in der Gesellschaft, dabei ist es schon grenzwertig, sich seinen Nachwuchs, bzw. den Erzeuger dafür, aus einem „Katalog“ auszusuchen. Auf diesem Hintergrund zeigt der Film einen weiteren Aspekt der Gesellschaft und ihrer Vereinsamung auf. Auch wenn die Geschichte in der Komödie ein gutes Ende findet, sollte dies doch immer wieder einmal in die Erinnerung zurück gerufen werden. Der Film ist daher sicherlich eher etwas für Erwachsene als für Kinder.